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Weltcup in Antholz Björndalen gewinnt Auftaktrennen in Antholz Der Norweger Ole Einar Björndalen hat am Mittwoch (19.01.) das Einzelrennen der Herren im italienischen Antholz gewonnen. Nach 20 km kam der Ausnahme-Biathlet vor dem Außenseiter Chengye Zhang und Nikolai Kruglow aus Russland ins Ziel. Ole Einar Björndalen machte in Antholz keine Fehler beim Schießen. Für Ole Björndalen war der Sieg in Südtirol zugleich der fünfte Weltcup-Erfolg in dieser Saison. Dagegen enttäuschten die deutschen Männer. So kam Sven Fischer als bester DSV-Starter nur auf Rang 17. Ricco Groß wurde 18., Michael Greis 19. und Daniel Graf lief auf Platz 27. Antholz: 6. Biathlon-Weltcup Zubrilowa im Einzelrennen nicht zu schlagen Olena Zubrilowa hat bei der sechsten Biathlon-Weltcupstation in Antholz am Donnerstag (20.01.) das Einzelrennen der Damen über 15 km gewonnen. Martina Glagow kam als beste deutsche Biathletin auf Rang fünf. Olena Zubrilowa blieb bei ihrem Sieg in Antholz ohne Schießfehler. Die Weißrussin Olena Zubrilowa feierte mit dem Erfolg ihren ersten Weltcupsieg in dieser Saison und den insgesamt 20. ihrer Karriere. Bei starkem Schneefall und schlechten Sichtverhältnissen kam die überraschend starke Anna Carin Olofsson auf den zweiten Platz. Die Schwedin lieferte eine hervorragende Laufleistung ab. Gesamtweltcup-Spitzenreiterin Olga Pylewa aus Russland wurde Dritte. Die russische Mitfavoritin Olga Saitsewa war wie Liv Grete Poiree (N) nicht am Start. Martina Glagow hatte vor allem mit dem tiefen Schnee Probleme. Mit Martina Glagow (Mittenwald) als Fünfte, Uschi Disl (Moosham) als Achte und Simone Denkinger (Gosheim) als Neunte kamen gleich drei deutsche DSV-Athletinnen unter die ersten Zehn. Dabei hatten Glagow und Disl bis zur Mitte des Rennens noch in aussichtsreicher Position gelegen, doch beide leisteten sich beim letzten Stehendschießen jeweils zwei Strafminuten. Disl hatte schon beim zweiten Liegendschießen nach Problemen mit ihrem Gewehr viel Zeit verloren. "Ich bin nicht die Super-Schützin. Bei den schwierigen Sichtverhältnissen kann ich mit vier Fehlern leben", sagte Disl, die erneut die Schnellste in der Loipe war. Auch Glagow zeigte sich nach dem Wettkampf sichtlich enttäuscht: "Wir haben mit dem Schnee gekämpft, vor allem beim Schießen. Dadurch ging auch die Konzentration weg." Simone Denkinger schaffte bei ihrer Rückkehr in den Weltcup mit Rang neun zugleich die deutsche WM-Norm. Nachdem die Biathletin von der Schwäbischen Alb zuletzt nur im Europacup eingesetzt wurde, präsentierte sie sich in Südtirol wieder in guter Form. "Am Anfang war es ganz gut, zwischendurch hatte ich aber eine Krise. Aber mit dem Ergebnis bin ich zufrieden", so Denkinger. Positiv konnte sich auch die Oberhoferin Sabrina Buchholz mit drei Fehlern als 15. in Szene setzen, während sich die Routiniers Katrin Apel (Frankenhain/17.), Kati Wilhelm (Zella-Mehlis/20.) und Andrea Henkel (Oberhof/27.) mit jeweils fünf Fehlschüssen hinter den Erwartungen zurückblieben. Bundestrainer Uwe Müssiggang war mit den Leistungen ebenfalls nicht ganz zufrieden: "Mannschaftlich waren wir wieder in der Spitze dabei. Da wir aber immer eine aufs Treppchen bringen wollen, bin ich also nicht zufrieden."
Biathlon-Weltcup in Antholz Björndalen in Südtirol erneut souverän Der Norweger Ole Einar Björndalen hat am Freitag (21.01.) das Sprint- Rennen der Männer über 10 km vor seinem Landsmann Frode Andresen gewonnen. Sven Fischer aus Oberhof kam als Dritter ebenfalls aufs Treppchen. Für Ole Einar Björndalen war der Sprint-Sieg bereits der zweite Erfolg in Antholz. Ole Einar Björndalen zeigte sich bei seinem sechsten Saisonsieg am dritten Wettkampftag im italienischen Antholz erneut in bestechender Form. Der 30-Jährige war wie schon im Einzelrennen zum Auftakt des Weltcups nicht zu schlagen. Seinen einzigen Schießfehler machte der Norweger durch sein hervorragendes Laufvermögen wieder wett. Lediglich sein Teamkollege Frode Andresen zeigte mit nur 5,9 Sekunden Rückstand als Zweiter eine ähnlich souveräne Leistung. Mit dem nunmehr 49. Weltcuperfolg seiner Laufbahn schrieb Björndalen zugleich Geschichte. Mit diesem Weltrekord ist er erfolgreicher als Langläufer Björn Dählie. Sven Fischer schaffte seinen sechsten Podestplatz in dieser Saison. Doch auch die deutschen Männer lieferten ein tolles Mannschaftsergebnis ab. Während Sven Fischer mit dem dritten Platz noch den Sprung auf das Podest schaffte, kamen mit Michael Greis (Nesselwang) als Fünfter und Daniel Graf (Frankenhain) als Sechster zwei weitere DSV-Biathleten unter die besten Zehn. Alle drei sicherten sich damit gute Ausgangspositionen für die Verfolgung am Sonntag (23.01.). Mit dem sechsten Platz erfüllte Graf zugleich die WM-Norm. "Das ist mein bestes Weltcupergebnis. Einfach super", so der deutsche Meister auf dieser Strecke. Auch Greis freute sich: "Läuferisch hätte ich gerne etwas mehr gezeigt. Doch ich will nach dem Ergebnis nicht mäkeln." Letzter Schuss kostet Fischer den Sieg Fischer hätte bei diesem Rennen sogar noch gewinnen können, doch der Oberhofer vergab seinen fünften Saisonsieg mit einem Fehler beim letzten Schießen. "Ich habe vor dem letzten Schuss kurz das Ziel aus dem Auge verloren und musste nochmal absetzen", schilderte Fischer das Geschehen. "Ich habe neu gezielt und trotzdem nicht getroffen. Es ist nicht zu ändern und mit Platz drei bin ich wirklich zufrieden." Doppel-Weltmeister Ricco Groß (Ruhpolding) belegte mit einem Schießfehler Rang elf, Jörn Wollschläger (Oberhof/1 Schießfehler) wurde 62., Michael Rösch (Altenberg/3) 67. und Alexander Wolf (Oberhof/2) kam auf den 71. Platz. Zwei Tage nach dem Debakel im Einzelrennen über die 20-km-Distanz (Fischer wurde als bester Deutscher nur 18.) kommentierte Groß das deutsche Teamresultat so:"Das war schon eine Steigerung. Wir haben gezeigt, dass wir mehr können." Unterdessen hält das Formtief des Gesamtweltcup-Führenden Raphael Poiree weiter an. Der Franzose leistete sich zwei Schießfehler und wurde nur 21. Weltcup in Antholz Wilhelm im Sprint souverän Kati Wilhelm hat am Samstag (22.01.) in Antholz das Sprint-Rennen der Damen gewonnen. Nach 7,5 km kam die Biathletin vom SC Motor Zella-Mehlis vor der Norwegerin Tora Berger ins Ziel. Martina Glagow aus Mittenwald wurde Fünfte. Kati Wilhelm durfte sich in Antholz über ihren ersten Saisonsieg freuen. Für die 28-jährige Kati Wilhelm war der Sieg in Südtirol auch der erste Weltcup-Erfolg in dieser Saison. Ein fehlerfreies Schießen bildete die Grundlage für ihren souveränen Triumph. Mit Tora Berger und Linda Tjörhom belegten zwei Norwegerinnen die nächsten Plätze. Martina Galgow und Simone Denkinger (Gosheim) komplettierten mit den Rängen fünf und acht das gute deutsche Mannschaftsergebnis. Wilhelm rückte dank des Erfolges im Gesamt-Weltcup auf Platz zwei vor und verkürzte zugleich den Rückstand auf die führende Russin Olga Pylewa, die heute nur 19. wurde. Darüber hinaus übernahm die Doppel-Olympiasiegerin auch das Rote Trikot der Weltbesten in Sprintrennen. "Das war ein perfektes Rennen. Heute ging alles super. Es wurde ja auch mal Zeit, dass ich hier in Antholz etwas reiße", erklärte Wilhelm, die bisher noch nie im Südtiroler Biathlon-Ort aufs Treppchen gekommen war. Wilhelm geht nun auch als Topfavoritin in das abschließende 10-km-Verfolgungsrennen am Sonntag (23.01.). Disls Formtief hält weiter an Uschi Disl konnte beim Schießen nicht überzeugen. Während Wilhelm den ersten Weltcupsieg seit fast zwei Jahren und den insgesamt siebten ihrer Karriere feierte, konnte Uschi Disl erneut nicht überzeugen. Die Mooshamerin lag nach dem ersten Schießen mit nur einem Fehler noch auf Siegkurs, verfehlte aber beim Stehendschießen gleich vier der fünf Scheiben. Damit fiel sie auf Platz 53 zurück und lieferte ihre mit Abstand schlechteste Saisonleistung ab. Vor zwei Wochen war ihr noch in Oberhof der dritte Saisonsieg gelungen. Pech hatte auch Sandrine Bailly. Die Französin lag nach dem ersten Schießen und einer hervorragenden Laufleistung klar in Führung, doch mit drei Fehlern beim zweiten Schießen verlor sie viel Zeit und wurde am Ende nur Vierte. Glagow und Denkinger zeigten sich unterdessen zufrieden. "Der fünfte Platz ist eine anständige Platzierung", so Glagow. Auch Denkinger freute sich: "Nachdem es im Dezember bei mir überhaupt nicht nach meinen Vorstellungen ging, stimmt die Form jetzt wieder." Ebenfalls in die Weltcupränge liefen Katja Beer (Altenberg) als 17. (1 Schießfehler), Katrin Apel (Frankenhain) als 21. (3) und Andrea Henkel (Großbreitenbach) als 25. (2).
Antholz: 6. Biathlon-Weltcupstation Denkinger bei Bailly-Sieg Dritte Simone Denkinger aus Gosheim hat zum Abschluss des Biathlon-Weltcups in Antholz am Sonntag (23.01.) beim 10-km-Verfolgungsrennen der Damen einen hervorragenden dritten Platz belegt. Den Sieg sicherte sich die Französin Sandrine Bailly. Simone Denkinger durfte sich in Antholz über ihren ersten Podestplatz freuen. Für Simone Denkinger war der dritte Rang auch ihr bestes Ergebnis in dieser Saison und zugleich der erste Podestplatz ihrer Laufbahn. Mit nur einem Fehler beim Schießen kam sie 17,8 Sekunden hinter Sandrine Bailly ins Ziel, die trotz dreier Schießfehler Erste wurde und ihren dritten Saisonsieg feierte. Die Norwegerin Tora Berger lief auf Platz zwei. Denkinger hatten nur wenige Millimeter zum ersten ganz großen Triumph gefehlt. "Mir haben beim letzten Schuss so die Knie gezittert. Da habe ich es verwackelt", sagte die 25-Jährige zur entscheidenden Schießen. Kati Wilhelm aus Zella-Mehlis, die als Sprint-Siegerin mit der Startnummer 1 ins Rennen gegangen war, wurde Vierte. Damit sicherte sie sich auch den Gesamtsieg der Golden-Classics-Serie mit den Rennen in Oberhof, Ruhpolding und Antholz. "Nach der verkorksten vergangenen Saison will ich jetzt eine WM-Medaille in Hochfilzen. An den Gesamtweltcup denke ich aber noch nicht", erklärte die Zweite in der Saisonwertung. In Antholz erhielt Wilhelm zudem 38.000 Euro Preisgeld für ihren Erfolg im Sprint und den Sieg der Classics-Serie. Disl verzichtete auf Start Martina Glagow (Mittenwald) komplettierte als Sechste das gute Abschneiden der deutschen Damen. Katrin Apel (Frankenhain) wurde mit vier Schießfehlern 12., Andrea Henkel (Großbreitenbach) schoss drei Mal daneben und wurde 19. Katja Beer (Altenberg) verfehlte gleich fünf Mal die Scheibe und kam auf den 31. Platz. Uschi Disl (Moosham) hatte indes auf einen Start im letzten Rennen verzichtet. Nach dem 53. Rang im Sprint zeigte sich die 34-Jährige frustriert: "Das Wochenende war völlig verkorkst." Sandrine Bailly feierte in Antholz ihren insgesamt dritten Saisonsieg. Unterdessen fand Sandrine Bailly mit dem Sieg im Verfolgungsrennen ihre Form wieder. Schon im Sprint tags zuvor sah die Französin wie die sichere Siegerin aus, doch am Schießstand versagten die Nerven: Sie leistete sich beim letzten Schießen in Führung liegend drei Fehler und verpasste am Ende als Vierte nur knapp das Podest. Beim Einzelrennen zum Auftakt des Weltcups kam sie mit den schlechten Wetterbedingungen erst gar nicht zurecht. Mit acht Fehlschüssen belegte die Ex-Weltmeisterin den 40. Platz. Letzter Weltcup-Tag in Antholz Björndalen in Antholz überragend Ole Einar Björndalen war im italienischen Antholz auch am Sonntag (23.01.) nicht zu schlagen. Der Norweger gewann nach dem Einzelrennen und dem Sprint das abschließende Verfolgungsrennen und feierte zugleich den fünften Sieg in Folge. Ein Biathlet der Superlative: Ole Einar Björndalen Auf der 12,5 km langen Strecke war Ole Einar Björndalen einmal mehr der Schnellste und zeigte zudem mit null Fehlern eine souveräne Leistung im Schießen. Hinter dem fünfmaligen Olympiasieger kam Sergej Tschepikow aus Russland als Zweiter ins Ziel. Dritter wurde der Norweger Halvard Hanevold. Mit dem nunmehr 50. Weltcuperfolg seiner Karriere übernahm Björndalen außerdem das Gelbe Trikot des Führenden im Gesamt-Weltcup. Der bisherige Spitzenreiter Raphael Poiree war beim Jagdrennen nicht am Start. Nach zuletzt enttäuschenden Leistungen hatte sich der Franzose mit Müdigkeit als Entschuldigung vorzeitig verabschiedet. Zusammen mit seiner Ehefrau Liv Grete Poiree (N) reiste er zurück in seine französische Heimat. Dort wollen beide Sportler wieder zu ihrer Form finden. Björndalen war unterdessen so überlegen, dass er bereits nach dem letzten Schießen dem Publikum zuwinken konnte. Schon 400 m vor dem Ziel griff er sich die norwegische Fahne und schwenkte diese auf der Zielgeraden. Der 30-Jährige holte sich mit dem Triumph außerdem den Gesamtsieg der Golden-Classics-Serie mit den Rennen in Oberhof, Ruhpolding und Antholz und kassierte in den neun Wettkämpfen innerhalb von 20 Tagen insgesamt 64.000 Euro. Groß bester DSV-Biathlet Ricco Groß kam ohne Schießfehler durch das Jagdrennen. Bester Deutscher war Ricco Groß (Ruhpolding), der sich vom elften Sprint-Rang noch auf Platz fünf nach vorn kämpfte. Bei idealen Bedingungen traf er dabei alle 20 Scheiben, war aber trotzdem nicht ganz zufrieden. "Läuferisch fühle ich mich nicht mehr so frisch. Doch der fünfte Platz ist o.k. Ab jetzt beginnt die direkte Vorbereitung für die WM Anfang Februar in Hochfilzen", erklärte Groß. Mit Daniel Graf (Oberhof) kam ein weiterer DSV-Athlet unter die ersten Zehn. Michael Greis (Nesselwang) und Sven Fischer (Oberhof) leisteten sich indes vier Fehler beim Schießen und kamen auf die Ränge 14 bzw. 23.
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