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Rösch gewinnt Zielspurt vor Poiree

Am Samstag hatten Michael Rösch noch 3,8 Sekunden auf Platz eins gefehlt - einen Tag später konnte der 22-Jährige seinen ersten Weltcup-Sieg feiern: Im Verfolgungsrennen von Ruhpolding verwies der Altenberger am Sonntag (15.01.2006) den Weltcupführenden Raphael Poiree auf Rang zwei.

Der leicht erkältete Oberhofer Alexander Wolf trat ebenfalls nicht an. Sven Fischer leistete sich vier Fehler und wurde am Ende Elfter, Michael Greis (6 Fehler) kam auf Rang 16. Der nach seinem Sprintsieg als Erster ins Rennen gegangene Norweger Frode Andresen schoss sechs Mal daneben, kam aber immerhin noch auf einen siebten Platz.

Michael Rösch; Rechte: IBU
Michael Rösch wollte "einfach nur siegen".
Nach dem vierten und letzten Schießen waren Poiree und Rösch fast zeitgleich in die Loipe gegangen. In einem begeisternden Finish vor 19.000 Zuschauern rang der Sachse den neun Jahre älteren siebenmaligen französischen Weltmeister dann um die Winzigkeit von einer Zehntelsekunde nieder. "Ich hab in meinem ganzen Leben noch nie so viel Sterne gesehen wie heute auf der Schlussrunde. Ich hab einfach nur Gas gegeben und bin gesprintet. Ich wollte einfach nur siegen und dafür hab ich alles gegeben."

Bundestrainer Frank Ullrich griff gar zu Superlativen: "Das war einfach fantastisch. Wir hatten uns viel vorgenommen, aber dass der Micha das Ding heute so nach Hause fährt, hätte ich mir nicht träumen lassen."

Mit der Herren-Verfolgung wurde der Biathlon-Weltcup in Ruhpolding beendet. Vor insgesamt 76.000 Zuschauern an den fünf Renntagen setzten die deutschen Skijäger ihre vorolympische Erfolgsstory mit den Siegen durch Rösch und die Männer-Staffel sowie vier zweiten Plätzen und einem dritten Rang fort. "Ich bin glücklich, froh und stolz auf die Mannschaft, auch wenn uns jetzt alle in die Favoritenrolle für Turin
drängen", bilanzierte Ullrich.

"Noch nie so viel Sterne gesehen"

Vorolympische Erfolgsstory fortgesetzt

Kati Wilhelm erneut knapp geschlagen

Nach der knappen Niederlage im Sprint hat es auch im Verfolgungsrennen am Sonntag (15.01.) für Kati Wilhelm nicht gereicht: Nach einer Zielfoto-Entscheidung lag die Norwegerin Liv Grete Poiree am Ende eine Zehntelsekunde vorn und konnte ihren ersten Saisonsieg feiern.

"Engste Rennen meiner Karriere"

Neuner mit ersten Weltcup-Punkten

Rösch verpasst ersten Weltcup-Sieg

Der erst 22-jährige Michael Rösch hat am Samstag (14.01.2006) beim Sprint in Ruhpolding seinen ersten Weltcup-Sieg nur knapp verpasst. Der Altenberger kam 3,8 Sekunden hinter dem Norweger Frode Andresen ins Ziel. Dritter wurde Michael Greis aus Nesselwang. Alexander Wolf verlor seine Weltcup-Führung an Raphael Poiree (F).

Groß erneut mit Hexenschuss, Wolf verliert Führung

Sprint: Wilhelm knapp hinter Bailly

Kati Wilhelm hat sich am Freitag (13.01.2006) im Sprint knapp der Französin Sandrine Bailly geschlagen geben müssen. Nach 7,5 Kilometern kam die Weltcupführende aus Zella-Mehlis 1,4 Sekunden hinter Bailly ins Ziel. Dritte wurde die Russin Swetlana Ischmuratowa, die als einzige der Top-Athletinnen keine Scheibe stehen ließ.

Glagow zweitbeste Deutsche

Deutsche Herrenstaffel gewinnt überlegen

Die deutschen Biathlon-Herren haben die Weltcup-Staffel in Ruhpolding gewonnen. Michael Rösch aus Altenberg, die Oberhofer Alexander Wolf und Sven Fischer sowie Michael Greis aus Nesselwang ließen am Donnerstag (12.1.2006) bei der Generalprobe für die Olympischen Spiele in Turin vor 13.000 Zuschauern der Konkurrenz keine Chance und kamen nach 4 x 7,5 Kilometer vor Österreich und Norwegen ins Ziel. Es war der dritte Erfolg für ein deutsches Quartett im vierten Weltcup-Staffelwettbewerb der Saison.

Rösch erfüllt Erwartungen trotz Nachlader

Alexander Wolf glänzt mit Nullserie

Michael Greis trägt das Rennen nach Hause

"Schuhspitze" fehlt DSV-Staffel zum Sieg

Die deutschen Biathletinnen haben am Mittwoch (11.01.) in Ruhpolding das letzte Staffelrennen vor den Olympischen Spielen nur denkbar knapp verloren.

Simone Denkinger; Rechte: dpa
Simone Denkinger wähnte sich bereits als Siegerin.
Im Krimi von Ruhpolding entschied erst das Zielfoto gegen
Schlussläuferin Simone Denkinger und für Olga Saizewa, die
Weltmeister Russland zum ersten Saisonsieg führte. Für Martina Glagow, Andrea Henkel, Katrin Apel und Simone Denkinger blieb wie in Oberhof nur Rang zwei vor Slowenien. "Schade, dass es nicht geklappt hat. Ich habe alles gegeben und kann mir keinen Vorwurf machen. Ich habe auf der Ziellinie noch versucht, den Fuß nach vorne zu werfen. Vielleicht muss ich mal
Spagat üben", sagte sie nach dem Rennen.

Glagow brachte DSV-Staffel nach vorn

Martina Glagow; Rechte: IBU
Martina Glagow hatte als Erste gewechselt.
Startläuferin "Molly" Glagow hatte trotz zweier Nachlader die deutsche Staffel in Führung gebracht. Unter dem Jubel der begeisterten 13.000 Ruhpoldinger konnte Andrea Henkel dann mit zwei fehlerlosen Schnellfeuereinlagen die Führung halten. Die Großbreitenbacherin schickte Katrin Apel 6,7 Sekunden vor der russischen Staffel auf die von Helium-Ballons beleuchtete Strecke und empfahl sich mit diesem nahezu perfekten Rennen für Olympia.

Von einem sicheren Staffelplatz wollte Andrea Henkel nach dem Rennen allerdings noch nichts wissen. "Das wird erst in Turin entschieden. Bei uns in der Mannschaft geht's da ganz eng zu."

Packender Zweikampf Apel - Akhatowa

Katrin Apel und die Russin Albina Akhatowa lieferten sich dann einen packenden Zweikampf. Nachdem beide beim Liegendschießen eine makellose Serie ablieferten, ging die Russin nach dem Stehendschießen als Erste in die Loipe, dicht gefolgt von Apel, die lediglich ein Mal nachladen musste. Beim letzten Wechsel hatte die DSV-Staffel knapp zehn Sekunden Rückstand. Die anderen 17 Staffeln hatten bereits zu diesem Zeitpunkt mit dem Ausgang des Rennens nichts mehr zu tun. Die anfangs starken Norwegerinnen fielen weit zurück, auch die Französinnen - in Oberhof noch siegreich - liefen hinterher.

Russinnen mit glücklichem Sieg

Staffelrennen in Ruhpolding; Rechte: ebu
Eine Zehntelsekunde entschied die Staffel von Ruhpolding.
Schlussläuferin Simone Denkinger hatte es auf der letzten Runde mit der sicheren Schützin Olga Saizewa zu tun. Die Russin schoss beim Liegendanschlag schnell und fehlerfrei - doch Simone Denkinger hielt dem Druck stand und zog nach. Auch das letzte Schießen brachte keine Vorentscheidung, so dass sich beide Kontrahentinnen voll auf den Schlussspurt konzentrierten. Am Ende entschied die Winzigkeit von einer Zehntelsekunde.

"Wir hätten natürlich gerne mal wieder eine Staffel gewonnen.
Noch dazu vor heimischer Kulisse. Aber wir habe eine sehr gute
Leistung gezeigt, und da muss man am Ende auch mit diesem knappen Ergebnis gegen uns zufrieden sein. Kein Vorwurf an Simone, sie hat ein Super-Rennen abgeliefert", bilanzierte Uwe Müßiggang den spannenden Staffelabend von Ruhpolding.

Ricco Groß; Rechte: IBU
Die DSV-Staffel musste ohne Ricco Groß auskommen.
Ohne Lokalmatador Ricco Groß bestritten die deutschen Biathleten am Donnerstag ihr Staffelrennen. Der dreimalige Olympiasieger hatte am Sonntag beim Massenstart in Oberhof einen Hexenschuss erlitten und wird noch geschont. Für Groß erhielt der Altenberger Youngster Michael Rösch eine Chance als Startläufer. Danach wurden Weltcup-Spitzenreiter Alexander Wolf, Sven Fischer (beide Oberhof) und als Schlussläufer Michael Greis (Nesselwang) eingesetzt.

Michael Rösch; Rechte: ebu
Michael Rösch bestand die Staffel-Probe.
Im Vorfeld hatte sich Bundestrainer Frank Ullrich von Michael Rösch mehr als seine "jugendliche Unbekümmertheit" gewünscht. Mit einer unglaublichen Frequenz traf der 22-jährige Rösch alle fünf Scheiben beim Liegendanschlag, um als erster wieder ins Rennen zu gehen. Beim zweiten Schießen lieferte Rösch eine Zitterpartie, erst mit dem dritten und letzten Nachlader traf der Altenberger die letzte Scheibe, ging erneut in Führung und übergab als Erster an Alexander Wolf. Nach dem Lauf sagte Rösch: "Ich habe auf Risiko geschossen, dabei ist jeder Nachlader in Ruhpolding gefährlich, weil die Beine immer wackliger werden."

Alexander Wolf und Sven Fischer; Rechte: dpa
Alexander Wolf übergibt als Spitzenreiter an Sven Fischer.
Schon bei der ersten Abfahrt verhakte sich Wolf in einem Loch in der Loipe - das im Verlauf des Rennens einigen Biathleten zum Verhängnis wird - und machte den "Schneepflug". "Da ist eine Eisplatte, die beim Einlaufen noch nicht da war. Da bin ich mit dem linken Ski reingerutscht und konnte den Sturz nicht mehr vermeiden.", sagte der Weltcup-Führende nach dem Rennen. Dennoch konnte der Oberhofer die Führung behaupten. Fehlerfrei kam der Weltcupspitzenreiter aus beiden Schießen und übergab die Führung mit 19 Sekunden Vorsprung vor Russland an Sven Fischer. Auch Fischer wurde als dritter Starter allen Erwartungen gerecht: schnell im Lauf, souverän beim Schießen.


Michael Greis, der das Heimspiel in Ruhpolding im Vorfeld als "olympisches Vorgeplänkel mit hohem Spaßfaktor" und "als tolle Chance, das Selbstvertrauen durch Erfolge zu stärken" bezeichnete, ging als Schlussläufer ins Rennen. Doch Greis weiß: Patzer des letzten Läufers kann keiner mehr ausbessern. Das war auch nicht nötig, denn der Ruhpoldinger schoss fehlerfrei und lief enorm schnell.

Katin Wilhelm; Rechte: dpa
Kämpfte bis zum Umfallen: Kati Wilhelm
Sowohl Wilhelm als auch Bailly leisteten sich je einen Schießfehler - Wilhelm liegend, Bailly stehend. Wilhelm hatte zu Beginn der letzten Runde etwa sechs Sekunden Vorsprung auf die Französin mit der Startnummer vier. Doch Bailly hatte ein unglaublich schnelle Schlussrunde hingelegt, so dass es am Ende für Wilhelm nicht mehr reichte, obwohl sie bis zum Umfallen kämpfte. "Es muss an meiner Abfahrtstechnik gelegen haben", kommentierte die weiterhin in gelb startende Wilhelm nach dem Rennen lächelnd. "Mehr war heute nicht drin. Das Rennen hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Ich bin derzeit wirklich richtig gut drauf", fügte sie hinzu. Mit ihrem sechsten Podestplatz im zehnten Rennen verteidigte Wilhelm auch ihre Führung in der Sprint-Wertung. Sprint-Siegerin Bailly zeigte sich fast etwas erstaunt über ihren Erfolg. "Es ist unglaublich, mit einem Fehler zu gewinnen", erklärte sie nach dem Rennen.

Martina Glagow; Rechte: dpa
Fühlte sich heute kaputt: Martina Glagow
Zweitbeste Deutsche wurde Martina Glagow (Mittenwald) auf Rang sechs. Auch sie leistete sich, wie so viele Athletinnen in diesem Sprint, einen Fehler im Stehendschießen. "Irgendwie waren wir alle komisch drauf", erklärte sie. "Ich war nach der ersten Runde schon total kaputt und habe mich gewundert, dass ich am Ende noch so weit vorne war." Andrea Henkel (Großbreitenbach) ließ liegend eine Scheibe stehen und kam als 14. ins Ziel. Katrin Apel (Gräfenroda), sonst eine gute Sprinterin, versagte im Stehendschießen und verfehlte gleich drei Scheiben. Sie wurde am Ende 17. "Ich wollte es heute zu genau machen und die Schüsse vortragen. Da habe ich dann zu spät gedrückt", beschrieb Apel ihre Schießleistung.


Katja Beer (Zinnwald) wurde mit einem Fehler 33. Direkt hinter ihr kam Simone Denkinger (Gosheim) mit vier Fehlern ins Ziel. Das erst 18 Jahre alte Nachwuchstalent Magdalena Neuner (Wallgau) blieb liegend fehlerfrei, stehend verfehlte sie aber drei Scheiben. Sie kam auf Rang 41.

"Heute war trotz der nahezu idealen Bedingungen nicht einfach zu schießen. In der Staffel schießt es sich leichter, wenn man die drei Reservepatronen hat", sagte Bundestrainer Uwe Müßiggang zu den weitaus mehr Fehlern als zwei Tage zuvor im Staffelrennen. "Vier unserer Mädchen waren aber mit ihrem einen Fehler gut dabei - und die Ausgangsposition für die Verfolgung am Sonntag ist ordentlich. Ich bin immer zufrieden, wenn wir eine auf dem Stockerl haben", fügte er an.

Michael Rösch und Michael Greis; Rechte: dpa
Sahen lange wie die Sieger aus: Michael Rösch (l) und Michael Greis.
Lange Zeit sah es nach einem Doppelsieg für das DSV-Team durch Rösch und Greis aus. Mit der hohen Startnummer 80 fing Frode Andresen das deutsche Duo dann noch auf der Schlussrunde ab, als er nach einer Strafrunde wie entfesselt lief. Die entscheidenden knapp vier Sekunden verlor Rösch bei einem Strauchler nach dem Stehendschießen, als er über seine Skistöcke fiel. "Das war meine eigene Dummheit. Aber Frode hat verdient gewonnen, er war heute der Beste", meinte Rösch nach dem Rennen.

Alexander Wolf; Rechte: dpa
Alexander Wolf muss sich vorerst vom gelben Trikot verabschieden.
Das erneut hervorragende Abschneiden der Deutschen komplettierte Ricco Groß mit Platz sieben, der nach dem Rennen allerdings erneut über Rückenschmerzen klagte. Sein Start beim Verfolgungsrennen am Sonntag ist fraglich. "Als ich die Zwischenzeiten hörte, habe ich mich nochmal voll reingehauen. Da hat es mich erwischt", so der 35-jährige Lokalmatador.

Die beiden als Mitfavoriten angetretenen Oberhofer Alexander Wolf und Sven Fischer kamen nach jeweils zwei Fehlern nicht ganz vorn ein. Fischer wurde 12., Wolf kam am Ende sogar nur auf Rang 27 und verlor sein gelbes Trikot des Weltcup-Führenden an den Franzosen Raphael Poiree, der Vierter wurde.

Die Gesamtwertung führt Poiree nun mit 298 Punkten knapp vor Fischer (293) und Wolf (292) an. Schon am Sonntag könnte das gelbe Trikot wieder seinen Träger wechseln: Um 14.30 Uhr startet dann das 12,5-km-Jagdrennen.

Liv Grete Poiree; Rechte: dpa
Liv Grete Poiree gewann mit hauchdünnem Vorsprung.
Nach dem letzten Schießen hatten Wilhelm und Poiree fast gleichauf gelegen. Am letzten Anstieg versuchte die Zella-Mehliserin dann vorbeizukommen, doch Poiree konnte mithalten. Der starke Schlussspurt entschied dann für die Norwegerin. Mit dem zweiten Platz konnte Kati Wilhelm ihre Führung im Gesamt-Weltcup ausbauen. Rang drei sicherte sich die Russin Albina Achatowa, Vierte wurde die Sprintsiegerin Sandrine Bailly, die sich vier Schießfehler leistete.

Kati Wilhelm (li) und Liv Grete Poiree; Rechte: dpa
Kati Wilhelm: "Das waren meine engsten und spannendsten Rennen"
Trotz ihrer erneuten "Millimeterniederlage" - am Freitag hatten ihr 1,4 Sekunden zum Sieg gefehlt - zeigte sich Kati Wilhelm nach dem Rennen zufrieden mit dem Ruhpoldinger Weltcup. "Das hier sind die engsten und spannendsten Rennen in meiner Karriere, aber auch die schönsten", meinte sie. "Die Wand war die letzte Möglichkeit zum angreifen, das wusste Liv Grete natürlich auch. Es ist eine schwierige Stelle um vorbeizugehen, weil es keine Bande gibt und die Leute direkt an der Strecke stehen."

Von der Mannschaft des Deutschen Skiverbandes (DSV) liefen hinter Wilhelm auch Katrin Apel (Frankenhain) und Martina Glagow (Mittenwald) auf den Rängen sieben und zehn unter die Top Ten. Simone Denkinger kam auf Rang 13, Andrea Henkel wurde 16. Die erstmals im Weltcup eingesetzte dreimalige Junioren-Weltmeisterin Magdalena Neuner (Wallgau) gewann als 21. die ersten zehn Weltcup-Punkte ihrer Karriere.

Wilhelm, die zum siebten Mal im elften Saisonrennen auf dem
Treppchen stand, baute die Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Mit 433 Punkten liegt die 29-Jährige deutlich mit 56 Punkten vor der im Jagdrennen fünftplatzierten Schwedin Anna Carin Olofsson.

Michael Rösch (li) und Raphael Poiree; Rechte: dpa
Michael Rösch gewann den Schlussspurt vor Raphael Poiree.
Wie bereits wenige Stunden zuvor im Jagdrennen der Frauen musste auch bei diesem Rennen das Zielfoto entscheiden. Während bei den Damen Ehefrau Liv Grete um eine Zehntelsekunde gegenüber Kati Wilhelm vorn lag, musste sich Raphael Poiree nach einem packenden Zweikampf Rösch geschlagen geben. Dritter wurde der Russe Sergej Tschepikow. Lokalmatador Ricco Groß entschied sich zehn Minuten vor dem Rennen gegen einen Start, da seine Rückenbeschwerden zu groß waren.

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