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Glagow vor Henkel und Disl
 Martina Glagow (Mittenwald) hat auch das zweite Massenstartrennen der Saison gewonnen. Sie kam am Sonntag (22.01.2006) in Antholz nach 12,5 Kilometern vor Zimmergenossin Andrea Henkel (Großbreitenbach) und Teamgefährtin Uschi Disl (Moosham) ins Ziel.
Glagow, die bereit den Massenstart in Oberhof Anfang Januar gewonnen hatte, lief von Beginn an vorne mit. Nach dem ersten Schießen bildete sie zusammen mit den ebenfalls fehlerfrei gebliebenen Liv Grete Poiree (Norwegen) und Disl ein Spitzentrio, dem Andrea Henkel mit etwas Abstand folgte. Beim zweiten Schießen nutzte Glagow die je zwei Fehler von Poiree und Disl und übernahm die Führung. Andrea Henkel rückte mit nur einem Fehler auf Platz zwei vor. Beim ersten Stehendanschlag ließ Glagow dann eine Scheibe stehen, doch da fast alle anderen Athletinnen auch Schwierigkeiten hatten, blieb ihr Vorsprung ungefährdet. Beim letzten Schießen schließlich ließ sie sich Zeit, setzte einmal neu an - und blieb ohne Fehler.
"Dass ich heute gewinne, hätte ich nie gedacht. Ich war nach dem Sprint und der Verfolgung ziemlich kaputt", zeigte sich Glagow von ihrem zweiten Saisonsieg überrascht. Andrea Henkel freute sich über die "stressfreie Schlussrunde, weil der Abstand nach hinten groß genug war". Uschi Disl ärgerte sich zwar über die "unnötigen zwei Liegend-Fehler, bei denen ich erneut zu spät am Abzug war. Trotzdem bin ich hoch zufrieden".
Bei dem deutschen Dreifachsieg konnte das DSV-Team es sogar verschmerzen, dass die zuvor in Antholz doppelt siegreiche Kati Wilhelm nach sieben Schießfehlern nur auf Platz 19 landete. Tags zuvor hatte sie im Jagdrennen zum 13. Mal in ihrer Karriere einen Solo-Weltcup gewonnen. "Ich war am Sonntag ein bisschen müde. Aber ich fahre nach all den Erfolgen trotzdem mit jeder Menge Selbstvertrauen nach Turin", meinte Wilhelm.
Das zwölfköpfige Olympia-Team bilden Wilhelm, Disl, Glagow, Henkel, Apel und Denkinger sowie Michael Rösch, Sven Fischer, Ricco Groß, Michael Greis, Alexander Wolf und Andreas Birnbacher. Nach den Trainingslagern in Obertilliach (Damen) und Ridnaun (Herren) werden die Starter für die ersten Olympiarennen und jeweils ein Ersatzmann benannt, der bei den Winterspielen voraussichtlich nicht zum Einsatz kommt.
Björndalen mit souveränem Sieg
 Ole Einar Björndalen hat das letzte Weltcup-Rennen der Biathleten vor den Olympischen Spielen souverän gewonnen. Ohne Schießfehler feierte der Norweger nach mehrwöchiger Krankheitspause beim 15-km-Massenstartrennen von Antholz seinen 57. Weltcup-Sieg.

|  | Ole Einar Björndalen blieb als einziger Athlet fehlerfrei.
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| Der Franzose Raphael Poiree belegte mit 1:22,7 Minuten Rückstand auf Björndalen und einem Schießfehler Platz zwei und behauptete seine Führung im Gesamtweltcup. Dritter wurde der norwegische Sprintsieger Frode Andresen. Bester der deutschen Herren war Sven Fischer (Oberhof), der trotz dreier Schießfehler mit 2:12,4 Minuten Rückstand Platz acht belegte. Michael Rösch (Altenberg) wurde Zehnter, Ricco Groß (Rupolding) landete zwei Tage nach seinem ersten Saisonsieg auf Rang 13. Andreas Birnbacher (Schleching) wurde 14., Alexander Wolf (Oberhof) 25.
Trotz guter Bedingungen hatten fast alle Athleten Probleme im Schießstand. Björndalen blieb als einziger der 30 Athleten ohne Schießfehler. Der Norweger setzte sich sofort nach dem Start an die Spitze des Feldes und lieferte sich bis zum letzten Schießen einen spannenden Zweikampf mit dem vierfachen Massenstart-Weltmeister Raphael Poiree. Beide blieben bei den ersten drei Anschlägen fehlerfrei, wechselten sich in der Führungsarbeit ab und konnten sich so von den Verfolgern absetzen. Doch in der vierten Runde musste der Franzose etwas abreißen lassen. Im Schießstand hatte er dann auch noch einige Probleme mit seinem Gewehr und verfehlte eine Scheibe. Am Ende kam Poiree fast eineinhalb Minuten hinter dem Norweger ins Ziel.
Fischer hatte Pech, denn vor dem Rennen fiel sein Gewehr um. Dabei verstellte sich die Zieleinrichtung und der Oberhofer verfehlte beim ersten Schießen gleich drei Scheiben. "Als ich unterwegs informiert wurde, wo die Fehler lagen, habe ich wieder am Diopter gedreht und dann die restlichen 15 Scheiben getroffen", berichtete der Thüringer. Am Ende kam er als Achter über die Ziellinie. Verfolgungssieger Ricco Groß konnte anfangs noch mit Björndalen und Poiree mithalten, leistete sich aber je einen Fehler liegend und stehend und war auch läuferisch beim letzten Rennen vor Olympia nicht ganz so gut in Form. Schnellschütze Michael Rösch ließ sogar vier Scheiben stehen, hatte aber genügend Kraftreserven, um noch auf den zehnten Rang vorzulaufen. Fischer holt nach Fehlstart auf
Andreas Birnbacher war läuferisch stark, musste aber insgesamt sechs Strafrunden absolvieren und kam auf den 14. Rang. Alexander Wolf, der wegen einer Erkältung den Sprint und die Verfolgung in Antholz ausgelassen hatte, zeigte sich noch nicht wieder in Form. Er ließ ebenfalls sechs Scheiben stehen und kam am Ende auf Platz 25. "Die Athleten sind etwas müde geworden in den letzten Tagen", erklärte Herren-Bundestrainer Frank Ullrich nach dem Rennen. "Wir werden die Ruhe in den kommenden Tagen brauchen und uns auf Olympia vorbereiten", fügte er hinzu.
Wilhelm gewinnt Verfolgung vor Bailly
 Kati Wilhelm (Zella-Mehlis) hat nach dem Sprint auch das Verfolgungsrennen im Südtiroler Antholz vor der Französin Sandrine Bailly und Albina Akhatowa aus Russland gewonnen. Am Samstag (21.01.2006) kam die Thüringerin nach 10 Kilometern und zwei Schießfehlern rund 25 Sekunden vor der Französin ins Ziel. Alle sieben deutschen Starterinnen kamen unter die ersten Elf.
Wilhelm große Favoritin für Olympia
Groß holt ersten Saisonsieg in der Verfolgung
 Ricco Groß hat am Freitag (20.01.2006) seinen ersten Saisonsieg geholt. Er kam in der Verfolgung beim Weltcup in Antholz nach einem makellosen Rennen rund eine halbe Minute vor den Norwegern Halvard Hanevold und Sprintsieger Frode Andresen ins Ziel.
Dritter Saisonsieg für Kati Wilhelm
 Nach zwei denkbar knappen Niederlagen beim Weltcup in Ruhpolding gab es für Kati Wilhelm in Antholz ein Happy End: Mit knapp drei Sekunden Vorsprung gewann sie am Donnerstag (19.01.2006) den 7,5-km-Sprint vor der Französin Sandrine Bailly.
Comeback nach Hexenschuss: Groß Zweiter
 Nach Rückenbeschwerden und Startverzicht in Ruhpolding hat sich Ricco Groß beim Biathlon-Weltcup in Antholz eindrucksvoll zurückgemeldet: Der 35-jährige DSV-Biathlet holte sich am Donnerstag (19.01.2006) den zweiten Platz im 10-km-Sprint.

|  | Frode Andresen konnte erneut einen Sprintsieg landen.
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| Schneller als Groß war nur der erneut glänzend aufgelegte Norweger Frode Andresen, der bereits seinen dritten Sprintsieg in dieser Saison feiern konnte. Andresen, der zwei Mal Null schoss, ließ auch seinen höher eingeschätzten Landsmann Ole Einar Björndalen (2 Fehler) hinter sich, der nach mehrwöchiger Pause erstmals wieder ins Weltcup-Geschehen eingriff. Björndalen wurde am Ende Fünfter. Dritter des Sprints wurde der Russe Maxim Tschudow.
Groß: "Angenehmes" Schmerzlevel
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| Ricco Groß (li) überraschte mit einem Podestplatz.
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| Noch Minuten vor dem Start war nicht sicher, ob Groß überhaupt ins Rennen gehen würde. Erst beim Aufwärmen entschied sich der Ruhpoldinger für den Wettbewerb. Mit zwei fehlerfreien Schießeinlagen und einer überraschend guten Laufzeit konnte er dann erstmals in dieser Saison einen Platz auf dem Podest ergattern. Auch Michael Greis und Andreas Birnbacher konnten sich mit den Plätzen sechs und neun unter den Top Ten platzieren,Michael Rösch (17.) und Sven Fischer (34.) landeten mit jeweils zwei Fehlern nicht im Vorderfeld. Der noch leicht erkältete Alexander Wolf hatte auf einen Start verzichtet.
Nach dem Rennen freute sich Ricco Groß über das Ergebnis und meinte im Hinblick auf das Verfolgungsrennen am Freitag: "Es es ist eine gute Ausgangsposition für morgen". Er habe zwar noch Schmerzen gehabt, "aber keine Stiche mehr", es war ein "relativ angenehmes Level". Läuferisch könne er aber "noch was rausholen".
Im Gesamtweltcup konnte der Franzose Raphael Poiree, der am Donnerstag 16. wurde, seine Führung verteidigen. Zweiter ist jetzt der Nesselwanger Michael Greis vor Michael Rösch, Sven Fischer und Alexander Wolf.

|  | Sandrine Bailly war nur eine Winzigkeit langsamer als Kati Wilhelm.
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| Dabei hatte es beim letzten Schießen noch nicht nach einem Triumph für Wilhelm ausgesehen. Die Zella-Mehliserin schoss zwar fehlerfrei, hatte aber Probleme beim Repetieren und verlor wertvolle Zeit auf die makellos schießenden Französin. "Die Feder meines Magazins ist nicht mehr okay. Ich warte dringend auf die Lieferung eines neuen aus Norwegen", erklärte Wilhelm nach dem Rennen. Dennoch reichte es dank einer grandiosen Laufleistung in der letzten Runde noch für den dritten Saisonsieg der Thüringerin. Hinter Sandrine Bailly kam die starke Russin Albina Akhatowa auf den dritten Rang.
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| Kati Wilhelm will das gelbe Trikot nicht mehr hergeben.
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| "Die Laufform ist der Hammer. Ich laufe eine gute Technik, einen schönen langen Schritt. Und das sogar in der Höhe von Antholz. Das ist phänomenal", jubelte die Weltcup-Spitzenreiterin, die ihre Führung weiter ausbauen konnte. "An das gelbe Trikot könnte ich mich gewöhnen. Das macht stolz, ich will es nicht wieder hergeben", meinte Wilhelm, die bereits zum achten Mal im zwölften Saisonrennen das Siegerpodest bestieg. Uschi Disl beendete ihr Weltcup-Comeback nach überstandener Rückenverletzung auf einem guten vierten Platz "Ist schon ein Kreuz mit dem Kreuz, aber es wird langsam besser. Heute war es doch schon gar nicht schlecht, auch wenn mich der eine Schießfehler ärgert", kommentierte sie nach dem Rennen. "Gelb gebe ich nicht mehr her"
Das erneut hervorragende deutsche Mannschaftsergebnis komplettierten Andrea Henkel (1) und Simone Denkinger (1) als Sechste und Achte. 14. wurde Martina Glagow (1) und 15. Katrin Apel (2). Eine gute Ausgangsposition für das am Samstag stattfindende Verfolgungsrennen hat auch die erst 18-jährige Magdalena Neuner, die im Sprint auf den 19. Platz kam.

|  | Gewann dank einer tadellosen Schießleistung: Ricco Groß
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| Nach seinem auskurierten Hexenschuss bewies Groß, der als Zweiter gestartet war, wieder einmal starke Nerven. Während seine härtesten Konkurrenten Andresen, Hanevold und Ole Einar Björndalen sich gleich mehrere Fehler leisteten, ließ der Ruhpoldinger keine der zwanzig Scheiben stehen. In den ersten Runden hielt sich Groß noch im Windschatten des laufstarken Hanevold, doch nach dem ersten Stehendschießen übernahm der 35-Jährige die Führung. Die ließ sich Groß auch im letzten Schießen nicht nehmen, als ihm die Verfolger buchstäblich im Nacken saßen. Doch die drei Norweger und der Pole Thomas Sikora riskierten zu viel und mussten in die Strafrunde. Für Groß ist es der insgesamt neunte Weltcupsieg. "Die Schlussrunde war erst auf dem letzten Kilometer zum Genießen, denn ich habe erst spät erfahren, dass ich klar vorn liege. Bis dahin dachte ich, es würde super eng", erzählte Groß nach dem Rennen. Bundestrainer Frank Ullrich gingen angesichts der Galavorstellung seines Mannschaftskapitäns die Superlative aus. "Imponierend, einfach nur imponierend. Das war heute Ricco Groß wie er leibt und lebt", freute sich Ullrich.

|  | Hat sich vom 39. auf den 13. Rang vorgearbeitet: Sven Fischer
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| Der Schlechinger Andreas Birnbacher überzeugte als Neunter und empfahl sich damit erneut für das letzte noch freie Olympia-Ticket. Michael Rösch aus Altenberg belegte Platz elf. Sven Fischer, der von allen deutschen Athleten die größten Probleme mit der Anpassung an die Höhenluft hat, wollte als 39. besonders schnell ins Rennen starten und legte fast einen Frühstart hin. Er verbesserte sich mit zwei Schießfehlern auf Rang 13.
Der Sprint-Sechste Michael Greis (Nesselwang) verzichtete wegen leichter Halsschmerzen auf einen Start und reiste vorzeitig aus Antholz ab, um sich rechtzeitig vor den olympischen Winterspielen in Turin zu erholen. Auch Alexander Wolf (Oberhof) ist wegen einer Erkältung bisher in Antholz nicht angetreten. Der Franzose Raphael Poiree verzichtete im Sprint ebenso auf einen Start, behält aber das gelbe Trikot des Weltcupführenden.
Im 1600 Meter hoch gelegenen Antholzer Tal in Südtirol bestreiten die Damen am Samstag (13.00 Uhr/live in der ARD) ihr Jagdrennen über 10 km. Sprintsiegerin Kati Wilhelm (Zella-Mehlis) geht mit 2,8 Sekunden Vorsprung auf die Französin Sandrine Bailly als Erste auf die Strecke.

|  | Kati Wilhelm kann sich über einen weiteren Sieg freuen.
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| Lange Zeit war es ein spannender Zweikampf zwischen Wilhelm und ihrer Dauerrivalin der letzten Wochen, Bailly. Beim ersten Liegendschießen verfehlte die Französin eine Scheibe, beim zweiten Liegendschießen schoss Wilhelm einmal daneben. Nach dem ersten Stehendschießen mussten beide eine Strafrunde absolvieren, so dass Akhatowa und Liv Grete Poiree etwas aufholen konnten. Die meiste Zeit hielt sich Bailly im Windschatten der Weltcupspitzenreiterin. "Ich laufe lieber vorne weg, um mein Tempo zu gehen", erklärte Wilhelm nach dem Rennen. Zum letzten Stehendschießen kamen beide Athletinnen fast gleichzeitig. Doch während die Französin bei wechselnden Winden eine Scheibe stehen ließ, traf Wilhelm alles und ging mit einem sicheren Vorsprung in die Schlussrunde. Uschi Disl (Moosham) lief trotz ihrer fünf Schießfehler noch auf den fünften Rang. Direkt hinter ihr platzierten sich Martina Glagow (Mittenwald), Andrea Henkel (Großbreitenbach) und Katrin Apel (Frankenhain). Simone Denkinger (Gosheim) wurde Zehnte, die erst 18 Jahre alte Magdalena Neuner (Wallgau) kam auf Platz elf.
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| In der letzten Runde konnte Kati Wilhelm einen Gang zurückschalten.
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| "Es ging heute wirklich gut. Ich war aber froh, dass ich hinten nicht mehr alles geben musste", sagte Wilhelm nach dem Rennen. "Ich spüre nämlich auch die schweren Rennen von Oberhof, Ruhpolding und Antholz in den Beinen." Für die Weltcupführende ist es nach dem Sprint bereits der zweite Sieg in Antholz und der insgesamt 13. Weltcupsieg. Damit baute sie ihre Führung im Gesamtweltcup auf 151 Punkte vor Teamgefährtin Disl aus. Dass sie jetzt auch die große Olympia-Favoritin ist, scheint Wilhelm nicht zu belasten. "Ich will dort ja Medaillen gewinnen. Deshalb ist der Druck normal", erklärte sie. "Die Erfolge der letzten Woche möchte ich nicht missen. Die geben mir Selbstbewusstsein für Turin."Damen-Bundestrainer Uwe Müßiggang konnte mit den Platzierungen seiner Schützlinge zufrieden sein: Alle sieben deutschen Biathletinnen kamen unter die ersten Elf. "Sie haben heute alle gut auf die wechselnden Windbedingungen reagiert", lobte der Trainer. Auch Nachwuchshoffung Magdalena Neuner überzeugte mit ihrem elften Platz. "Wir kennen ihre guten Leistungen, für uns ist sie keine Überraschung. Der elfte Platz ist natürlich fantastisch", kommentierte Müßiggang das bislang beste Weltcup-Ergebnis der dreimaligen Junioren-Weltmeisterin.

|  | Drei Deutsche auf dem Podest: Andrea Henkel, Martina Glagow und Uschi Disl
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| Glagow zeigte dabei einmal mehr ihre Qualitäten als Schützin. Die zierliche Mittenwalderin leistete sich nur einen Fehler im ersten Stehendschießen. Andrea Henkel schoss gleich drei Mal daneben, Uschi Disl gar vier Mal. Katrin Apel (Frankenhain) kam mit fünf Fehlern auf den elften Rang. Simone Denkinger (Gosheim) und die zweifache Antholz-Siegerin Kati Wilhelm (Zella-Mehlis) ließen sogar je sieben Scheiben stehen und kamen auf den 18. beziehungsweise 19. Platz. Als einzige der 30 Starterinnen blieb die Moldawierin Natalia Lewtschenkowa ohne Schießfehler und erreichte mit Rang sieben ihre bislang beste Weltcupplatzierung. |
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