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Weltcup-Finale in Oslo
 Disl verabschiedet sich mit Rang 22
 Gefeiert von Zuschauern und Teamkolleginnen ist Uschi Disl am Sonntag (26.03.) beim Massenstart am Holmenkollen als 22. über die Ziellinie gelaufen. Es war das letzte Rennen ihrer Karriere. Der Sieg ging an Lokalmatadorin Linda Tjörhom.
Sieben Fehler - trotzdem glücklich

|  | Tausende Zuschauer feierten Uschi Disl bei ihrem letzten Rennen.
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| Die bereits als Gesamtsiegerin feststehende Kati Wilhelm kam mit drei Schießfehlern als beste Deutsche auf Rang fünf. Hinter Tjörhom, die nur einmal daneben schoss, belegten die Französin Sandrine Bailly sowie die Weißrussin Olga Nasarowa die Podestplätze zwei und drei. Martina Glagow konnte sich als Achte knapp den Disziplinen-Weltcup im Massenstart sichern.
Weltcup-Finale in Oslo
 "König Ole" holt sich dritten Heimsieg
 Ole Einar Björndalen hat auch das dritte Rennen des Biathlon-Weltcup-Finales am Holmenkollen gewonnen. Der Norweger entschied am Sonntag (26.03.) das Massenstart-Rennen mit deutlichem Vorsprung für sich.

|  | Lokalmatador Ole Einar Björndalen feierte am Holmenkollen seinen dritten Sieg.
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| Der Gesamt-Weltcupsieger konnte damit den 63. Einzelsieg seiner Karriere feiern. Björndalens Vorsprung auf den Zweiten, den Tschechen Roman Dostal, betrug 12,1 Sekunden. Der Russe Sergej Roschkow wurde mit 14,1 Sekunden Abstand Dritter. Ricco Groß (Ruhpolding) und Andreas Birnbacher (Schleching) landeten auf den Plätzen neun und zehn.
Die 35-jährige Uschi Disl , die am Donnerstag ihren Rücktritt erklärt hatte, leistete sich bei ihrer Abschiedsvorstellung sieben Fehler und hatte keine Chance auf eine vordere Platzierung. Trotzdem absolvierte sie die letzten Meter der 12,5-km-Strecke winkend und lachend, tausende Zuschauer am Holmenkollen bejubelten die Mooshamerin.

|  | Viele Fans wollten sich ganz persönlich von Uschi Disl verabschieden.
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| "Ich habe das Rennen genossen. Jetzt wird noch einmal richtig gefeiert", sagte Disl am Ende ihrer 16-jährigen Karriere im Weltcup. Im Ziel wurde "Turbo-Disl" von ihren Teamgefährtinnen mit einem kleinen Spalier empfangen und durfte dann gemeinsam mit der ebenfalls zurückgetretenen norwegischen Ex-Weltmeisterin Liv Grete Poiree vor den 10.000 Fans im Holmenkollen-Stadion eine Ehrenrunde im Traditions-Holzschlitten drehen. Fischer mit sechs Fehlern Doppel-Olympiasieger Sven Fischer (Oberhof) - vor dem Rennen noch mit Chancen auf Platz zwei in der Gesamtwertung - schoss in seinem einstigen "Wohnzimmer" Holmenkollen diesmal sechs Fahrkarten und wurde Gesamt-Dritter ab. Der "Shooting-Star" der Saison, der Zinnwalder Michael Rösch, leistete sich fünf Fehler und wurde 18. Die Weltcup-Saison schloss Rösch als ausgezeichneter Gesamt-Fünfter ab.
Mit 22 Saisonsiegen und 58 Podestplätzen in den 62 Rennen des Winters - einschließlich der Staffeln - waren die deutschen Skijäger 2005/2006 die überragende Mannschaft. Als Belohnung gab's die mit je 30.000 Euro dotierten Nationenpokale der Damen und Herren. "Die Nationenwertung war noch ein Ziel nach Olympia", so Herren-Bundestrainer Frank Ullrich. "Ansonsten war alles nach Turin für uns nur Zugabe". Weltcup-Finale am Holmenkollen
 Björndalen macht vierten Gesamtsieg perfekt
 Der Norweger Ole Einar Björndalen hat sich am Samstag (25.03.) mit dem 62. Einzelsieg seiner Karriere vorzeitig zum vierten Mal den Biathlon-Gesamtweltcup gesichert und mit den Rekordgewinnern Frank Ullrich und Raphael Poiree gleichgezogen.

|  | Drei Fliegen mit einer Klappe: Björndalen siegte im Jagdrennen, holte sich den Gesamt- und den Disziplinen-Weltcup.
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| Björndalen behauptete sich im 12,5-km-Jagdrennen trotz seiner vier Schießfehler vor dem Polen Tomasz Sikora , der 5,6 Sekunden nach ihm ins Ziel kam. Dritter wurde Ricco Groß aus Ruhpolding mit 7,1 Sekunden Abstand. Der Weltcup-Zweite Raphael Poiree aus Frankreich - im Sprint nur 46. - hatte auf einen Start verzichtet. Björndalen hat damit vor dem letzten Saison-Rennen am Sonntag uneinholbare 79 Punkte Vorsprung vor Poiree.

|  | Ricco Groß freute sich über Platz drei.
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| Zufrieden mit ihren Platzierungen konnten auch Andreas Birnbacher (Schleching) als Neunter (3) sowie Daniel Graf (Frankenhain/3) sein. Michael Rösch verspielte gleich beim ersten Schießen mit vier "Fahrkarten" alle Chancen auf einen vorderen Platz. Danach schoss Rösch allerdings fehlerfrei und kam immerhin noch auf Platz 17.
Ricco Groß zeigte sich nach dem Rennen in seiner Lieblingsdisziplin zufrieden, auch wenn er den Zielspurt gegen Sikora um Platz zwei knapp verloren hatte. "Trotzdem hat es heute wieder richtig Spaß gemacht", meinte der Ruhpoldinger, der sich auch im abschließenden Massenstart noch einiges ausrechnet. Fischer mit Chance auf Platz zwei Der in der Gesamtwertung drittplatzierte Sven Fischer (Oberhof) (2 Fehler) wurde nach Platz 26 im Sprint Elfter und hat sich damit vor dem abschließenden Massenstart-Rennen am Sonntag noch die Chance auf den zweiten Platz im Gesamt-Weltcup erhalten.
Weltcup-Finale am Holmenkollen
 Perfektes Rennen für Kati Wilhelm
 Mit einem überlegenen Sieg im Verfolgungsrennen hat Weltcup-Gesamtsiegerin Kati Wilhelm am Samstag (25.03.) in Oslo ihre derzeitige Ausnahmestellung in der Damen-Biathlonszene unter Beweis gestellt.

|  | Kati Wilhelm gewann nach dem Gesamtweltcup und dem Sprint-Weltcup nun auch die Verfolgungswertung.
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Die Thüringerin war nach dem Sprint vom Donnerstag als Sechste in die Loipe gegangen. Bereits nach dem ersten Schießen führte sie bei Bilderbuchwetter gemeinsam mit Sprintsiegerin Martina Glagow und der Schwedin Anna Carin Olofsson das Feld an. Wilhelm blieb auch in den drei folgenden Schießübungen fehlerfrei und siegte mit über 50 Sekunden Vorsprung überlegen vor der Russin Anna Bogali-Titowets und Anna Carin Olofsson. Es war der insgesamt 15. Weltcup-Sieg ihrer Karriere und der sechste in dieser Saison. Nach der großen Kristallkugel für den Gesamt-Weltcup und dem Sprint-Disziplinensieg sicherte sich Kati Wilhelm damit auch den Gewinn in der Verfolgungswertung. Vierte wurde Simone Denkinger (2 Fehler), der am Ende nur 3,7 Sekunden zum Podest fehlten. Martina Glagow (2) kam auf Platz sieben, Andrea Henkel (1) auf Rang neun. Die junge Magdalena Neuner (3), als 18. gestartet, belegte Platz 13, Katrin Apel (3) wurde 20. Uschi Disl verlor den Überblick Uschi Disl leistete sich bei ihrem vorletzten Rennen gleich neun Fehler. Nach dem letzten Stehendschießen lief die 35-Jährige eine Strafrunde zuwenig, wurde mit zwei Strafminuten belegt und deshalb von Platz 33 auf 45 zurück versetzt. Hoffen auf Königs-Audienz am Sonntag
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| Uschi Disl drehte nur acht statt neun Strafrunden.
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| Disl nahm's aber mit Humor: "Ich hatte so viele Strafrunden, da habe ich völlig den Überblick verloren".Der Stadionsprecher kommentierte die neun Strafrunden zur Freude der 10.000 Zuschauer so: "Die Uschi will ihr vorletztes Rennen so lange wie möglich genießen." Disls Teamkolleginnen waren mit der Aufschrift "Machs gut Uschi" auf den Oberschenkeln zum Rennen angetreten.
"Der Sieg auf dem Holmenkollen fehlte mir noch. Schließlich wollte ich auch mal zum König", scherzte Kati Wilhelm nach dem Rennen. Doch daraus wurde nichts: König Harald V. kündigte sein Kommen erst für Sonntag an. "Da muss ich halt morgen noch Mal gewinnen", hoffte die erfolgreichste Skijägerin des Winters auf ihre erste Königs-Audienz. Entscheidung im Frühjahr
 Auch Sven Fischer erwägt Rücktritt
 Nach dem Rücktritt von Uschi Disl erwägt nun auch Sven Fischer den Abschied vom Biathlon. Im Frühjahr wolle er sich endgültig entscheiden, sagte der Sprint- und Staffel-Olympiasieger von Turin am Freitag (24.03.) am Rande des Weltcup-Finales in Oslo.
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| Mit dem olympischen Sprint-Gold erfüllte sich Sven Fischer seinen größten sportlichen Traum.
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| Er werde sich mit seiner Familie zusammensetzen und dann eine Entscheidung treffen, "wie es weitergeht und ob es weitergeht", so Fischer. "Ich habe in den letzten Jahren immer von Saison zu Saison entschieden, und das werde ich auch diesmal tun." Eine Tendenz mochte der Thüringer, der am 16. April 35 Jahre alt wird, nicht bestimmen. "Es gibt Leute, die mir zum Aufhören raten. Andere würden es gerne sehen, wenn ich weitermache", schildert Fischer seine Situation.

|  | Vater Willi Fischer rät zum Karriere-Ende.
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| Als sich der dreimalige Staffel-Olympiasieger in San Sicario mit dem Sprint-Gold seinen größten sportlichen Traum erfüllte, hatte Vater und Manager Willi Fischer zum sofortigen Karriere-Ende geraten. "Auf alle Fälle werde ich keinen großen Rummel veranstalten. Das kann ruckzuck gehen, und ich bin weg", sagte Fischer, der in Schmalkalden am Fuße des Thüringer Rennsteigs gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Doreen und der zweijährigen Tochter Emilia-Sophie lebt: "Aber noch ist nichts klar, vielleicht sehen mich alle im nächsten Winter im Weltcup wieder." "Ruckzuck - und ich bin weg"
Abschied vom Biathlon
 Uschi Disl sagt Servus
 Uschi Disl hat am Donnerstag (23.3.) nach dem Sprint-Rennen am Holmenkollen ihren Rücktritt erklärt. "Ich bin so weit, dass ich sage, das war's."

|  | Uschi Disl verabschiedet sich von ihren Fans.
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| Der Massenstart am Sonntag werde definitiv ihr letzter Weltcupstart sein, sagte die Skijägerin vom SC Moosham nach ihrem 23. Platz beim Sprint. "Biathlon war und ist mein Leben. Doch nach 16 Jahren im Weltcup ist nun genau der richtige Zeitpunkt, um aufzuhören. Jetzt kommt was anderes".
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| Uschi Disl und die neue Biathlon-Leitfigur Kati Wilhelm.
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| Der Abschied vom Biathlon falle ihr sehr schwer. "Ich war immer mit Herzblut dabei. Sport ist mein Leben. Jetzt freue ich mich auf Neues", so Disl. Ihr Erfolgsgeheimnis sei ihr Wille gewesen. "Ich kann mich vielleicht mehr schinden als andere, über die Schmerzgrenze gehen, wenn's nötig ist. Ich glaube, dass sind meine Gene".
"Das macht Uschi niemand nach, wie auch ihre Bilanz wohl unerreicht bleiben wird. Ich ziehe vor ihr meinen Hut", sagt Weltcup-Gesamtsiegerin Kati Wilhelm (Zella-Mehlis), die potenzielle Nachfolgerin als Leitwolf im Biathlon-Team, über ihre Trainings-Partnerin in Ruhpolding."Uschi war ein Glücksfall für Damen-Biathlon. Nicht nur in Deutschland. Ihr natürliches, sympathisches Auftreten hat ganz entscheidend zur Popularität unserer Sportart beigetragen", lobte Heim- und Bundestrainer Uwe Müßiggang die Einzige im deutschen Team, die seit seinem Amtsantritt 1990 zur Mannschaft gehört.

|  | | Uschi Disl tritt als letzte Biathletin der ersten Generation von der internationalen Bühne ab. Seit dem Einstand der Skijägerinnen bei Olympia 1992 in Albertville gehörte sie immer zur deutschen Nationalmannschaft und avancierte als "Turbo-Disl" zum Publikumsliebling. Pläne für das "Leben danach" Disl landete 30 Weltcup-Siege, erkämpfte zwei Olympia-Goldmedaillen und war sieben Mal Weltmeisterin. Jetzt möchte sie sich ihren Kinderwunsch erfüllen. Davor jedoch wird die im österreichischen Kössen wohnende Hauptmeisterin der Bundespolizei gemeinsam mit ihrem schwedischen Freund Thomas - Skitechniker bei den norwegischen Biathleten - zum ersten Mal seit 1993 wieder länger als eine Woche Urlaub machen. "Wir wollen fünf Wochen nach Neuseeland fliegen", berichtet sie.
Auch für die Zeit nach ihrer aktiven Laufbahn hat Uschi Disl bereits feste Pläne. Sie möchte als TV-Expertin weiter beim Biathlon dabei sein. Konkrete Angebote liegen ihr bereits vor. "Da wäre ich ja immer nur wenige Wochen im Winter unterwegs", hat sich die gelernte Bankkauffrau mit ausgeprägtem Familiensinn auch die Kinderbetreuung bereits überlegt. "Immer mit Herzblut dabei"
Weltcup-Finale in Oslo
 Björndalen übernimmt Weltcup-Führung
 Mit einem souveränen Sieg im letzten Sprint der Saison hat Lokalmatador Ole Einar Björndalen am Donnerstag (23.3.) in Oslo die Führung im Gesamt-Weltcup der Biathleten übernommen.
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| Ole Einar Björndalen war in seinem Heimrennen nicht zu stoppen.
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| Björndalen triumphierte trotz eines Schießfehlers mit stolzen 41,7 Sekunden Vorsprung vor dem Letten Ilmars Bricis. Platz drei belegte der Schwede Mattias Nilsson. Als bester Deutscher landete Ricco Groß (1 Fehler) auf Platz neun. Damit liegt Björndalen im Gesamtweltcup zwei Rennen vor Saisonschluss mit 712 Punkten vorn. Zweiter ist derzeit der Franzose Raphael Poiree (683), der am Holmenkollen vier Mal daneben schoss und nur auf Platz 46 kam.

|  | Sven Fischer hat kaum noch Chancen auf den Gesamt-Weltcup.
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| Der im Gesamt-Weltcup drittplatzierte Sven Fischer belegte mit zwei Schießfehlern nur Platz 26 und hat damit fast alle Chancen auf den Gesamtsieg verspielt. Der Oberhofer nahm es allerdings gelassen: "Ich bin Olympiasieger geworden und habe mein ganz großes Saisonziel erreicht. Ich bin doch kein Kannibale, der danach giert, alles zu gewinnen". Er habe sich "läuferisch nicht so gut gefühlt. Da waren zwei Schießfehler zu viel. Am Sonntag beim letzten Rennen werde ich sehen, welche Startnummer ich tragen darf und was in der Gesamtwertung für mich noch möglich ist." Derzeit hat er 638 Punkte. Björndalen hat die große Kristallkugel schon zweimal gewonnen (2003 und 2005), Poiree viermal (2000, 2001, 2002 und 2004). Sven Fischer holte sich 1999 den Gesamtweltcup. Den Sieg im Sprint-Disziplinen-Weltcup sicherte sich überraschend der Pole Tomasz Sikora , der vom schlechten Abschneiden seiner härtesten Konkurrenten Fischer und Poiree profitierte.
Fischer: "Bin kein Kannibale"
Weltcup-Finale in Oslo
 Martina Glagow gewinnt letzten Sprint
 Die Mittenwalderin Martina Glagow hat am Donnerstag (23.3.) beim Weltcup-Finale in Oslo den letzten Sprint der Saison gewonnen.

|  | Martina Glagow (Mitte) siegte vor Michela Ponza (l) und Jekaterina Ivanova.
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| Nach zwei fehlerfreien Schießeinlagen lag Glagow im Ziel drei Sekunden vor der laufstarken Italienerin Michela Ponza, die sich ebenfalls keinen Fehler leistete. Nur sechs Zehntelsekunden hinter Ponza kam die Weißrussin Jekaterina Ivanova als Dritte ins Ziel. Kati Wilhelm, die bereits vor dem Rennen als Gesamt-Weltcup- und Sprint-Gesamtsiegerin festgestanden hatte, belegte mit einem Schießfehler Platz sechs. Simone Denkinger kam als Zehnte noch unter die Top Ten, Magdalena Neuner wurde 18. Uschi Disl, die nach dem Wettkampf ihren Rücktritt bekanntgab, kam mit drei "Fahrkarten" auf Platz 23. Der Massenstart am Sonntag wird das letzte Rennen der 35-Jährigen vom SC Moosham sein.Glagow mit "blauen Hax'n"
Für Martina Glagow, derzeit im Gesamt-Weltcup auf Platz drei, war es der dritte Saisonsieg und der insgesamt neunte Weltcup-Sieg ihrer Karriere. Von ihrem Erfolg zeigte sie sich allerdings überrascht: "Ich war extrem kaputt und hatte regelrecht blaue Hax'n. Den Sieg hatte ich mir nie und nimmer erträumt. Darum freue ich mich umso mehr", sagte die 26-Jährige nach dem Rennen.
Als Sechste sicherte sich auch Gesamt-Weltcupsiegerin Kati Wilhelm eine gute Augangsposition für die Verfolgung am Samstag. "Um zu gewinnen, hätte ich heute keinen Fehler schießen dürfen", meinte die Thüringerin. Sie merke jetzt schon die Mühen der Saison. "Es wird von Mal zu Mal schwerer, vorne anzukommen."
Auch hier wird unser 3-maliger Olympiasieger nicht an den Start gehen, da er durch die starken Zahnschmerzen 3 Wochen lang nicht trainieren konnte. |
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